Am frühen Nachmittag des 1. Ostertages (Ostersonntag) werden die Räder- und Strohwagen nach einem Stadtrundmarsch auf den Osterberg gefahren. (ca. 285 m NN). Durch einen Böllerschuss, der ein vielfaches Echo in den nahen Bergen auslöst, wird der Beginn des Räderstopfens angekündigt. In mühsamer Arbeit wird das Stroh in kleine Büschel geteilt, mit gedrehten Haselnussruten zusammengehalten und dann in die Kreuzbalken eingeflochten. Bei Einbruch der Dunkelheit (etwa gegen 21.00 Uhr) wird das erste Rad angezündet. Die Flammen schlagen hoch, man glaubt, es würde ausbrennen noch bevor es den Lauf antritt. Zum richtigen Zeitpunkt wird das Rad mit Hilfe von Stangen in Bewegung gesetzt. In kurzen Abständen, jeweils eingeleitet mit einem Böllerschuss, folgen mit gleicher Zeremonie noch 5 weitere Räder. Anschließend folgt dann ein prachtvolles Höhenfeuerwerk.
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